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Warum ich ein Forschungsblog schreibe!

Rosi Würtz

In diesem Beitrag erkläre ich, warum es für mich von Relevanz ist, dieses Weblog über meinen Forschungsprozess zu schreiben. Es gibt viele Gründe, schreibend mit der Welt da draußen in Kontakt zu treten und nur einen, es nicht zu tun. Selbstverständlich kostet es Zeit, diese Website zu unterhalten und aktuell zu halten. Aber das ist auch schon der einzige Grund, der dagegenspricht.

Was erforscht du da eigentlich?

Diese Frage habe ich schon öfter gestellt bekommen und wie es sich für eine waschechte Soziologin gehört, wäre die Antwort ein Abend füllendes Bühnenprogramm wert. Doch ich möchte, dass ich mit meinem Forschungsthema in den Köpfen meiner Gesprächspartner*innen hängen bleibe. Und um den soziologischen Redeschwall zumindest etwas zu kanalisieren, eben dieses Weblog hier zum kurz und knackigen Nachlesen, Vorlesen oder einfach nur Lesen!

Wiederholungstäterin

Auch für meine Magisterarbeit über “Bollywood zwischen Erlebniswelt und interkultureller Imagination” habe ich eine eigene Website als Begleitmedium meiner Forschung betrieben. Mit Erfolg, wie die abschließende Bewertung durch meine Prüfer zeigte. Das Blogschreiben gibt mir durch die schriftliche Ordnung meiner Gedanken kreative Schübe und schubst neue Ideen an. Kurz gesagt: Es macht mit Spaß, anderen Menschen von meiner Forschung zu berichten!

Wissenschaftskommunikation

Neben der Freude, die ich beim Erstellen von Blogbeiträgen innerlich empfinde, hat diese Tätigkeit auch sehr öffentliche Beweggründe. Seit der Corona-Pandemie ist Wissenschaft “in aller Munde” und Forschungsergebnisse werden nicht nur von Wissenschaftler*innen mit Spannung erwartet. Die Kommunikation über Wissenschaft und die Übersetzung von Science-Slang in einfach verständliche Sprache ist mir sehr wichtig. Um es platt auszudrücken: Was nützen denn Forschungsergebnisse, die nur die Scientific Community, also nur Wissenschaftler*innen meines Fachbereits, verstehen. Spannend wird es doch tatsächlich erst, wenn Forschung von diversen Menschen diskutiert wird.

Vertrauensaufbau

Ich freue mich sehr, dass ich anderen über das Internet von meiner Forschung erzählen. Gerne möchte ich verdeutlichen, dass ich es ernst meine mit dem, was ich da tue. Soziologie ist für mich nicht nur einfach ein Fach, dass ich mal für einen Uniabschluss absolviert habe, sondern es ist eine Denk- und Lebensweise.

Ebenso wichtig ist mir auch der vertrauliche Umgang mit den Forschungsdaten und die Weise, wie ich forsche. Auch deswegen berichte ich von meinem Forschungsprozess und davon, wie ich Entscheidungen treffe. Letztendlich hoffe ich, mit meinem ehrlichen und hoffentlich auch spannenden Bericht andere Menschen für die Wissenschaft zu begeistern.

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