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Mein Ziel und Motiv

Kathrin Rosi Würtz

Mein Ziel und Motiv klar zu erkennen, ist für mich der erste Meilenstein während meines PromotionsProjekts. Im Lauf der letzten 15 Jahre hat das Thema Gesundheit eine zentrale Rolle in meinem Leben eingenommen. Ich sehe das Nachhaltigkeitsziel Nr. 3 „Gesundheit und Wohlergehen“ als Dreh- und Angelpunkt für viele Begebenheiten, die uns Menschen tagtäglich beschäftigen: Vom Klimawandel über ein friedliches Zusammenleben bis hin zum persönlichen Fortschritt sind nahezu alle Lebensbereiche von einer gesunden individuellen Verfassung bestimmt. Nicht erst seit der Corona-Pandemie sehe ich Gesundheit und eine geschickte Kommunikation über sie als Kernthema meiner Forschungsbemühungen an.

Meilenstein: Ziel und Motiv sind klar!

Ich beschäftige mich in meiner Doktorarbeit mit der betrieblichen Gesundheitskommunikation von deutschen Krankenhäuser, d.h. wie diese Organisationen unternehmensrelevante Gesundheitsthemen in sozialen Digitalmedien präsentieren und mit anderen Aktuer:innen über Gesundheit kommunizieren.

Mein Motivation ist bereits in der Einleitung angeklungen: Deutsche Krankenhäuser nehmen auf der Meso-Ebene (sorry, ein bissl soziologisches Begriffe-Dropping muss manchmal sein) nehmen als Organisationen eine Vermittlungsrolle zwischen Individuen und gesamtgesellschaftlichen Zusammenhängen ein. Während der Corona-Pandemie ist dies deutlicher denn je, wenn es darum geht Hygienemaßnahmen und Impfaktionen zu kommunizieren und in Interaktionen mit diversen Zielgruppen und Einzelpersonen zu treten.

Hinzukommt die Tatsache, dass der Einsatz sozialer Digitalmedien immer stärker in den öffentlichen Diskurs tritt. Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) übt auf Krankenhäuser einen gewissen Digitalisierungszwang aus. Diesen akut zu beobachten, zu beschreiben und zu interpretieren ist die soziologische Herausforderung, die mich antreibt. Ich hoffe, mit meiner Dissertation einen kleinen Beitrag zur gesellschaftsrelevanten Einordnung von sozialen Digitalmedien leisten zu können.

Gesundheitsthemen: ein weites Feld

Einen ersten Hinweis für die Vielseitigkeit an Gesundheitsthemen bietet die Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung.

„Digitale Medien und Kommunikationskanäle sind in unserer modernen Wissens- und Informationsgesellschaft nicht mehr Zusatz, sondern konstituierender Bestandteil vieler Lebensbereiche – von Unterhaltung über Lernen und Arbeiten bis hin zu Gesundheit. Sie beeinflussen, strukturieren und formen die Wahrnehmung der Menschen, schaffen neue Erfahrungs- und Interaktionsräume und werden zu einem wichtigen Sozialisationsfaktor.“

BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: „Social Media“, Quelle: https://leitbegriffe.bzga.de/alphabetisches-verzeichnis/social-media-gesundheitsfoerderung-mit-digitalen-medien/ [zuletzt gesichtet am 23.05.2021]

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