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Forschungstagebuch: Software und Hardware

Rosi Würtz

Kalenderwoche 35: Mein Kopf fühlt sich manchmal so an wie zwischen Spaziergang und Kopfstand. Macht das Sinn? Vielleicht. Aus diesen leicht verwirrten Worten mag manch ein Betrachter eventuell eine beginnende Verwirrung herauslesen. Vielleicht. Zum Glück gibt es Hilfsmittel wie diese schreibende Selbstreflexion um wieder etwas mehr Helligkeit in das Forschungsdunkel zu bringen.

Kopfstand oder Standkopf: Das ist hier die Frage!

Diese Woche prallen eine Welten aufeinander und genau in solchen Situationen bin ich sehr froh, dass mich meine Software und Hardware nicht im Stick lassen. Es funktioniert alles wie es soll und toitoitoi bleibt dies auch in Zukunft so.

Vor ziemlich genau zwanzig Jahren (… wenn Sätze schon sooooo anfangen …) habe ich die Universitätsgelände Bonn das erste Mal betreten. Und im Lauf der Jahre (… Jahrzehnte klingt so brutal alt …) sind Soft- und Hardwareprobleme nicht selten gewesen. Ich will jetzt nicht das nostalgische Jammertal durchschreiten, aber Geduld habe ich während dieser langwierigen Digitalattacken schon gelernt.

Glücklich kann ich mich deswegen schätzen, weil jetzt (zumindest für den Moment) alles bestens läuft.Die Software für die Datenauswertung läuft, das Schreibprogramm läuft, der Monitor ist groß genug und der Laptop ähnelt nicht mehr einem Fitnessstudio mit anderthalbfacher Erdanziehungskraft.

Anmeldung zum Soziologiekongress

Vielleicht ist es ein Zeichen, dass ich meinen ersten Kongressbesuch der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (14. bis 24.09.2020) virtuell gestalten werde. Während meines Soziologietudiums war ich leider nicht ein einziges Mal auf einem Kongress und kann mich auch nicht mehr darin erinnern, warum ich das damals nicht getan habe. Eine solche Kongressreise wäre ja damals (hahaha) durchaus eine Option für uns Student*innen gewesen, doch wo kein Wille, da auch kein Weg. Oder: Das war wohl nicht relevant genug!

Zehn Tage Soziologiekongress und das alles am heimischen PC: Auf die Erfahrung warte ich schon gespannt und hoffe, dass ich nicht zurückgeworfen werde in Zeiten, in denen die Technik nicht das macht, was die Anwender*innen wollen. Die Online-Anmeldunh hat zumidenst schon problemlos geklappt. Toitoitoi!

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